Logo

Energiekonzept für einen Kindergarten in Leipzig, Russenstraße 135

Bei dem Kindergarten in der Russenstraße handelt es sich um einen typischen Fall, bei dem trotz relativ passabler Energiewerte im Bestand Investitionen wirtschaftlich sinnvoll sind. Der Platten-Typenbau aus DDR-Zeiten, wurde in den Wendejahren 1989-1991 errichtet. Die Beheizung erfolgt durch eine Viessmann-Ölheizung von 1991.

Als besondere energetische Schwachpunkte dieses Gebäudes wurden bei unserer Untersuchung vor allem die, noch aus DDR-Produktion stammenden Fenster ausgemacht. Wir konnten jedoch nachweisen, dass auch eine zusätzliche Dämmung der Außenwände, des Daches und der Bodenplatte mittelfristig deutliche Ersparnisse in den Energiekosten mit sich bringt und sich innerhalb kurzer Zeit amortisiert.

Der dadurch wesentlich verringerte Energiebedarf steht zum großen Teil kostenlos zur Verfügung. Die großen Fenster auf der Südseite lassen einerseits viel Sonnenwärme ins Gebäude, die Kinder und die Wärmeabgabe in der Küche sorgen andererseits für hohe interne Wärmegewinne, die nur noch über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verteilt werden braucht. Die benötigte Restwärme wird über eine Abluftwärmepumpe erzeugt.

Dieses Konzept hebt den Standard des Gebäudes auf Niedrigenergieniveau und senkt die Energiekosten deutlich - und das bei relativ überschaubaren Investitionskosten. Diese amortisieren sich bereits nach 10 Jahren und schaffen damit finanziellen Spielraum für die Zukunft.

Niedrigenergiehaus-Konzept für das Stadthausprojekt in der Roßmäßlerstraße

Den Stadthäusern in der Rößmäßlerstraße liegt nicht nur eine durchdachtes Gestaltungskonzept mit attraktiven Bezügen zu einem privaten Außenraum - den Atrien zugrunde. Es wurde von Anfang an auch das Ziel verfolgt, ein Energiekonzept zu realisieren, das die Energiekosten und auch die Mehrinvestitionen möglichst gering hält.

Da es sich um ein Neubau handelt, konnten wir unsere Überlegungen von Anfang an mit die Planung einfließen lassen. So haben wir weitestgehend wärmebrückenfreie und dennoch einfache Konstruktionsdetail entwickelt und umgesetzt.

Als Beheizungssystem wurden in fast allen Häusern Erdwärmepumpen eingebaut. Aufgrund der gleichzeitigen Realisierung mehrerer Häuser konnten die Elemente des Heizungssystems besonders günstig beschafft werden. Laut jüngsten Erhebungen liegen die jährlichen Heiz- und Warmwasserkosten pro Haus mit Erdwärmeanlage bei 400 bis 450 €.

Niedrigenergiehaus-Konzept für das Stadthausprojekt in der Mühlholzgasse

Das Budget für die Realisierung der Stadthäuser in der Mühlholzgasse war von Anfang an sehr begrenzt. Gleichzeitig war der Anspruch da, die Häuser als Niedrigenergiehäuser zu bauen. Beim Vergleich verschiedenster Konfigurationen stellte sich heraus, dass das ideale Verhältnis zwischen Mehrinvestition und zu erwartender Einsparung nur durch Luftwärmepumpen möglich ist. Da jedoch der Platz im Gebäude für die Aufstellung der Wärmepumpen nicht vorhanden war, haben wir uns entschieden, diese dort zu installieren, wo sie am wenigsten stören - auf dem Dach.

Nach unseren Berechnungen liegen die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten bei jährlich unter 600,-€.

Energiekonzepte für mehrere Wohnhäuser im Rahmen unserer Gebäudeenergieberatung

Als Gebäudeenergieberater stellen wir fest, dass viele Hauseigentümer durch Überfrachtung mit Informationen verunsichert sind, auf welche Art und Weise sie die Energiekosten senken können. Kein Haus gleicht dem anderen. Daher sind pauschale Vorschläge selten möglich. Klarheit schafft hier meist nur der fachmännische Blick und vor allem die Berechnung der Energiekennwerte.

So haben wir für mehrere Ein- und Mehrfamilienhäuser Energieeinsparkonzepte erarbeitet, die teilweise bis zu 80% Energieeinsparung mit sich brachten.