Wohnbebauung Aue in Chemnitz

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Das Grundstück befindet sich an einem zentralen Ort in Chemnitz. Verschiedenartige Verkehrswege eröffnen unterschiedliche Betrachtungswinkel und Wahrnehmungen auf die zukünftige Bebauung. Dies stellt besondere Anforderungen an die Gestaltung. Sowohl dem schnell vorbei fahrenden Autofahrer als auch dem flanierenden Passanten am nahe gelegenen Fluss muss die äußere Gestalt Rechnung tragen.
Die Bebauung wird gebildet durch drei Gebäudeteile, die durch den Erdgeschosssockel miteinander verbunden sind. Sie sind so angeordnet, dass sich zur Hauptverkehrsachse Bahnhofstraße eine geschlossene Raumkante bildet.
Zu den Seiten öffnet sich der Komplex und lässt Blicke in den privaten Innenraum zu.
Der durchgehende Sockel und die an den Eckpunkten stehenden niedrigeren Gebäudeteile formen klar die Bebauungsgrenzen und schotten den Privatraum von der Außenwelt ab.
Die abgerundeten Ecken nehmen die Bewegungen im Verkehrsraum auf und führen den Blick um die Gebäudeecken herum.
Die Fassade nimmt Bezug zu klassischen Gebäuden in Tradition einer europäischen Stadt. Sockel, Gesimsbänder, kleine vorstehende Balkone und Profile erzeugen ein Licht- und Schattenspiel, das die Fassade einerseits wertig erscheinen lässt, Bewohnern sowie Passanten gefällt und anderseits die Formen der Nachbarbebauung aufnimmt.
Der Bau erweckt so den Eindruck, als wäre er schon immer da gewesen.